Engagement in der SPD bedeutet Verantwortung für unsere Werte, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu übernehmen. Wenn Sie gleicher Meinung sind, dann machen Sie mit! Als Mitglied, als Gast, als Interessent oder als Unterstützer.
Ich freue mich, Sie bald begrüßen zu dürfen!
Tayyar Sengül
Ortsvereinsvorsitzender
SPD Markgröningen / Unterriexingen
Gründung einer Energieholding und Projektgesellschaften
Mit der Gründung einer städtischen Energieholding schafft Markgröningen die Grundlage, künftig selbst stärker im Energiesektor aktiv zu werden. Gemeinsam mit strategischen Partnern sollen langfristig Projekte wie der Energievertrieb oder weitere kommunale Leistungen umgesetzt werden. Die Holding bildet dabei die Voraussetzung für die nächsten Entwicklungsschritte.
Die SPD-Fraktion begrüßt diesen ersten wichtigen Schritt ausdrücklich. Er eröffnet der Stadt neue Handlungsmöglichkeiten und stärkt die kommunale Daseinsvorsorge. Deshalb hat die SPD-Fraktion der Beschlussvorlage einstimmig zugestimmt.
Einführung fernauslesbarer Wasserzähler
Künftig sollen die Wasserzähler in Markgröningen per Funk ausgelesen werden. Dadurch werden Ablesung und Abrechnung deutlich effizienter. Gleichzeitig können Wasserverluste oder Rohrbrüche schneller erkannt werden, was sowohl Kosten spart als auch Ressourcen schont.
Für die SPD-Fraktion ist dies eine klassische Win-win-Situation – sowohl für die Verwaltung als auch für die Bürgerinnen und Bürger. Die Digitalisierung vereinfacht die Abläufe und verbessert den Service. Deshalb haben wir der Einführung einstimmig zugestimmt.
Sanierung Schießhäusle
Der Gemeinderat hat den aktuellen Planungsstand und die Projektkosten für die Sanierung des Schießhäusles beraten. Das Gebäude soll künftig wieder als Treffpunkt für das Vereinsleben dienen und profitiert von einer hohen Förderquote. Die Planungen wurden gemeinsam mit dem Bürgerverein abgestimmt und orientieren sich am tatsächlichen Nutzungsbedarf.
Gerade mit Blick auf den Nachtragshaushalt muss selbstverständlich die Frage gestellt werden, ob ein solches Projekt derzeit finanziell vertretbar ist. Die SPD-Fraktion hat diese Abwägung intensiv vorgenommen. Wir sind überzeugt, dass die Sanierung trotz der angespannten Haushaltslage richtig ist: Sie stärkt das ehrenamtliche Engagement, erhält einen wichtigen Treffpunkt für die Vereine und nutzt gleichzeitig die hohen Fördermittel. Nicht zuletzt geht die Wiederaufnahme des Projekts auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück. Deshalb haben wir der Umsetzung einstimmig zugestimmt.
Erster Nachtragshaushalt 2026
Mit dem Nachtragshaushalt reagiert die Stadt auf die angespannte finanzielle Lage. Mehrere Fraktionen haben bereits erste Einschätzungen abgegeben. Die ausführliche Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Nachtragshaushalt wird jedoch erst in der Juli-Sitzung erfolgen.
Bereits jetzt haben wir aber deutlich gemacht, dass die Untere Kelter für uns keine Sparoption ist. Sie ist ein wichtiger Ort der Begegnung und der Bürgernähe. Zudem reagiert die SPD-Fraktion auf den am gleichen Tag veröffentlichten Artikel der Ludwigsburger Kreiszeitung, in dem der Schäferlauf grundsätzlich hinterfragt beziehungsweise ein nur noch zweijähriger Turnus ins Spiel gebracht wird. Für uns steht beides nicht zur Diskussion. Der Schäferlauf ist das identitätsstiftende Fest unserer Stadt und gehört untrennbar zu Markgröningen. Er muss auch künftig jährlich stattfinden – denn die eigene Seele verkauft man nicht.
Kindergartenbedarfsplanung 2026
Die aktuelle Bedarfsplanung zeigt den heutigen Stand der Kinderbetreuung auf. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich die Nachfrage aufgrund verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungen jederzeit verändern kann. Geburtenzahlen und Zuzüge unterliegen Schwankungen, weshalb die Planung regelmäßig überprüft werden muss.
Für die SPD-Fraktion ist die Kindergartenbedarfsplanung deshalb keine starre Prognose, sondern eine Momentaufnahme. Wichtig ist, die Entwicklung kontinuierlich im Blick zu behalten und bei Bedarf frühzeitig nachzusteuern. Der Vorlage hat die SPD-Fraktion zugestimmt.
Fragen zu unserer Arbeit?
Sprechen Sie uns gerne an – Stefan Bollig, Christina Enders, Pedro Fernandes, Martin Krämer und Helmut Schäfer stehen Ihnen zur Verfügung.
Der SPD Ortsverein Markgröningen lädt herzlich zu einer gemeinsamen Gedenkfahrt zu historischen Erinnerungsorten des Nationalsozialismus ein.
Gemeinsam besuchen wir die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz sowie die Gedenkstätte Hessental, um der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken.
Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus – insbesondere an die systematische Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen – darf niemals verblassen. Gerade heute ist es unsere gemeinsame Verantwortung, Erinnerung wachzuhalten und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Menschenfeindlichkeit zu setzen.
Denn: Niemals vergessen. Nie wieder.
- 08:00 Uhr
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz (Fuchsloch, Vaihingen/Enz)
- 08:30 Uhr
Geführte Besichtigung mit Herrn Gönner
(Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden)
-10:30 Uhr
Weiterfahrt nach Hessental
- 13:00 Uhr
Treffen an der Gedenkstätte Hessental
Gemeinsame Besichtigung (ca. 30–45 Minuten)
- Anschließend
Gemeinsamer Ausklang im Biergarten Einkorn, Schwäbisch Hall
- ca. 15:00 Uhr
Rückfahrt Richtung Marbach
☕ ca. 17:30 Uhr
Ankunft am Bootshaus Marbach
Wer möchte, kann den Tag bei einem Getränk und Gesprächen gemeinsam ausklingen lassen.
-Teilnehmende, die die Strecke mit dem Motorrad fahren möchten, sind herzlich willkommen.
Die Route führt überwiegend über Landstraßen und ist auch für A1-Fahrerinnen und A1-Fahrer geeignet.
Bitte meldet euch beim Kontakt unten an, damit wir bei Änderungen (Wetter) euch über die Tour informiert halten können. Bei schlechtem Wetter behalten wir uns vor, die Motorrad-Tour abzusagen.
-Wer nicht mit dem Motorrad fährt, kann selbstverständlich direkt mit dem Auto nach Hessental anreisen und dort zur Gruppe dazustoßen.
Junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ausdrücklich willkommen.
Anmeldung / Kontakt: SPD Markgröningen & Unterriexingen
Mit solidarischen Grüßen,
Tayyar Sengül
Vorsitzender SPD Markgröningen
Veränderungen im Gemeinderat und in den Ausschüssen
Mit dem Ausscheiden von Stadtrat Simeon Fleckhammer kommt es zu personellen Veränderungen im Gemeinderat sowie in den Ausschüssen. Für ihn rückt Michael Bangert in das Gremium nach und übernimmt künftig die Aufgaben.
Die SPD-Fraktion bedankt sich bei Simeon Fleckhammer für die jahrelange, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit und schätzt besonders seine authentische Art. Gleichzeitig wünschen wir Michael Bangert ein gutes Ankommen im Gemeinderat und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Anpassungen wurden entsprechend beschlossen.
Outdoor-Fitnesspark in Unterriexingen
Die Vertreterin des TSV Unterriexingen stellte die Planungen für einen Outdoor-Fitnesspark vor und zeigte eindrucksvoll, welches Engagement hinter dem Projekt steht. Die Anlage soll eine attraktive Möglichkeit für Bewegung und Begegnung im Ortsteil schaffen.
Die SPD-Fraktion begrüßt dieses ehrenamtliche Engagement ausdrücklich und bedankt sich für die Initiative des Vereins. Wir sehen darin eine große Bereicherung für Unterriexingen und unterstützen das Vorhaben.
Bebauungsplan „Grabenstraße-Bahnhofstraße“
Der Entwurfsbeschluss für den Bebauungsplan sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit wurden intensiv diskutiert. Dabei standen sowohl Fragen der Gleichbehandlung als auch der Schutz bestehender Eigentumsverhältnisse im Fokus.
Die SPD-Fraktion hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, da es sowohl gute Argumente für als auch gegen den Plan gibt. Dennoch überwiegt für uns die Chance, eine städtebauliche Weiterentwicklung voranzubringen und einen derzeit unbefriedigenden Zustand zu verbessern. Die SPD-Fraktion hat dem Beschluss mehrheitlich zugestimmt.
Jahresabschluss 2024 – Eigenbetrieb Wasserwerk
Beim Jahresabschluss des Eigenbetriebs Wasserwerk wurde über die Verwendung des Ergebnisses beraten. Die Verwaltung schlug vor, den Gewinn an den städtischen Haushalt auszuschütten.
Die SPD-Fraktion unterstützte diesen Vorschlag, da die Mittel im Haushalt dringend benötigt werden. Trotz unserer Zustimmung wurde der Vorschlag aufgrund eines Stimmengleichstands im Gremium abgelehnt.
Freiwillige Feuerwehr – Beschaffung eines Kommandowagens
Im Rahmen der Beratungen wurde deutlich, dass die Feuerwehr aktuell auf die Anschaffung eines Kommandowagens verzichtet. Der neue Kommandant möchte zunächst die strategische Ausrichtung der Wehr weiterentwickeln.
Die SPD-Fraktion begrüßt diese verantwortungsvolle Entscheidung ausdrücklich. Der Verzicht entlastet den städtischen Haushalt und zeigt, dass notwendige Investitionen mit Augenmaß geplant werden.
Fragen zu unserer Arbeit? Kommen Sie gerne auf uns zu.
Stefan Bollig, Christina Enders, Pedro Fernandes, Martin Krämer, Helmut Schäfer
Bebauungsplan „Grabenstraße–Bahnhofstraße“ – Beendigung des Verfahrens und Neuaufstellung als Plan der Innenentwicklung nach § 13a BauGB
Die Entscheidung, das bisherige Verfahren zu beenden und den Bebauungsplan neu aufzustellen, war für die SPD-Fraktion keine leichte. Im Abwägungsprozess spielten unterschiedliche Aspekte eine Rolle. So ist der Gerechtigkeitssinn gegenüber Nachbarn nachvollziehbar, die in der Vergangenheit unter anderen Voraussetzungen bauen mussten. Gleichzeitig haben sich der zeitliche Rahmen, rechtliche Vorgaben und städtebauliche Zielsetzungen weiterentwickelt, sodass das Vorhaben heute mit einem anderen Maßstab bewertet werden muss.
Ein zentrales Thema in der Diskussion waren die Stellplätze. Für die vorgesehene Wohnform ist die Anzahl der Stellplätze heute ausreichend. Allerdings gilt hierfür eine Bindungsfrist von 30 Jahren. Danach greift ein höherer Stellplatzschlüssel, was berechtigterweise die Frage aufwirft, wie sich die Parksituation langfristig entwickeln wird. Für die SPD-Fraktion war jedoch klar, dass eine Entscheidung nicht allein von dieser Unsicherheit abhängig gemacht werden kann. Die Alternative wäre der dauerhafte Verbleib von Bauruinen und Brachflächen sowie weiterhin fehlender Wohnraum – und das in keinem angemessenen Verhältnis zu der Diskussion um Stellplätze.
Die SPD-Fraktion hat daher der Neuaufstellung des Bebauungsplans zugestimmt beziehungsweise sich enthalten. Gleichzeitig haben wir deutlich gemacht, dass der neue Bebauungsplan gegenüber der bisherigen Version zwei Punkte aufgreifen sollte: Zum einen die Prüfung, ob der zusätzliche Grenzabstand in der Grabenstraße weiterhin notwendig ist. Zwar ergibt sich dadurch keine Verschlechterung gegenüber der Bestandsbebauung, dennoch geht es auch um das Signal, das die Stadt bei Planungen über die Köpfe von Eigentümerinnen und Eigentümern hinweg sendet.
Zum anderen haben wir einen Prüfauftrag für die Errichtung des Dichterhäusles im Bereich der Friedhofsmauer angeregt. Dabei soll geprüft werden, ob ein Zugang entweder über den Friedhof oder über einen Weg entlang des Telekom-Schuppens möglich ist, sodass das Dichterhäusle in räumlicher Nähe zu seinem historischen Standort in der Bahnhofstraße verortet werden könnte. Das Gremium hat dem Beschluss mehrheitlich zugestimmt.
Hinweis in eigener Sache:
Dies ist die letzte Ausgabe im Jahr 2025. Der Bericht zur Gemeinderatssitzung am 16. Dezember erscheint im neuen Jahr. Bis dahin wünscht die SPD-Fraktion allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Ihre SPD-Fraktion
Stefan Bollig, Christina Enders, Pedro Fernandes, Martin Krämer und Helmut Schäfer